Der rote Stein und noch mehr

Ich lebe noch!....!!!!!!

Die Tour war allerdings ein weeeeenig anders, als erwartet. Fangen wir mal an:

Erster Eindruck von der Gruppe war: VIEEL zu asiatisch! Es waren drin: ein Franzose, eine Englaenderin, zwei seeehr nervige und klugscheisserische alte Australierinnen, drei Iren, noch ein Deutscher und VIERZEHN Asiaten. Schrecklich. Dazu war unser Tourguide zwar echt cool, aber hatte irgendwie sichtbar kein Bock auf die ganze Sache. Wobei ich finde, dass ihn das irgendwie sympathisch gemacht hat :D

Am ersten Tag sind wir erst zu Kata Tjuta (die Olgas) gefahren und sind dort durch gewandert. Das war schon recht schoen, viele grosse rote Steine. Schoen. Danach sind wir zum Uluru (Ayers Rock) und haben ihn uns aus der Ferne mit dem Sonnenuntergang im Nacken angeschaut. Durch die untergehende Sonne ist er dann ziemlich rot aufgeleuchtet, das war schon nett anzuschauen. Wie auf Postkarten eben: Schoen! Geschlafen haben wir dann in sogenannten "Swags". Das ist eigentlich nur eine zusammengerollte Matratze mit Daemmendem Stoff aussenrum. Man liegt also wie in einem Schlafsack eingemummelt, allerdings mit Matratze. Dazu hatte man noch einen Schlafsack. Und es war echt warm! Das Beste ist aber vorm Schlafengehen passiert. Wir haben da noch 2 Deutsche getroffen, die 2 Tage vorher in unserem Hostel waren. Die haben eine andere Tour mit gemacht, aber an dem selben Campingplatz gecampt. Also sind wir natuerlich rueber gegangen, auch weil deren Gruppe um EINIGES cooler war, als unsere. Deren Tourguide (halb-Aborigine) hatte am Nachmittag wohl ein Kangoroo ueberfahren und den Schwanz einfach mitgenommen! Abends hat er den dann ausgepackt und zubereitet. Das ging so: Man halte den Kangorooschwanz so lange ins Feuer, bis alle Haare abgebrannt sind. Dann graebt man ein Loch, legt gluehende Kohlen und den Schwanz hinein und schuettets wieder zu. Nach einer halben bis einer Stunde ist der Schmauss gar. Wir haben auch mal einen Bissen probiert. Es war gar nicht schlecht, auch wenns schon recht eklig ist, wenn man sich die ganze Angelegenheit mal vorstellt...

Am zweiten Tag sind wir mitten in der Nacht um VIERTEL NACH 5 aufgestanden, um uns den Sonnenaufgang am Uluru anzuschauen. Sind dann einmal ganz um das Ding rum gelaufen, was ca. 2 Stunden gedauert und nicht sooo interessant war. Aber es war wirklich schoen! Ich aergere mich nur, dass ich nicht rauf geklettert bin... Naja, danach haben wir dann den ganzen Tag damit verbracht, zu Essen, alles abzubauen und zum Kings Canyon zu fahren. Wer jetzt denkt, dass das ja alles recht nah beieinander ist, der irrt sich. Hier in Australien ist nichts nah beieinander! Der Ayers Rock ist ca. 600 km von Alice Springs entfernt. Das ist einfach mal so weit, wie von Dillenburg nach Berlin. Und da machen Menschen TAGESTOUREN hin. Verrueckt!!

Der dritte Tag war meiner Meinung nach der Beste. Wir sind morgens frueh aufgebrochen vom Kings Canyon Campingplatz zum Kings Canyon selbst. Da haben wir dann eine lange Wanderung hin gelegt. Der Canyon war echt schoen! Und es gibt eine Schlucht mit Wasserloch, die "Garden of Eden" heisst!! Und wenn man sich vorstellt, dass der Entdecker und Namensgeber kurz vorm Sterben war, weil er kein Wasser mehr hatte, und dann auf diese Schlucht mit praechtiger Flora und Mengen an Wasser traf, dann ist der Name auch angebracht.

Schoene Bilderchen kommen dann, wenn ich wieder an einen ordentlichen Rechner gehe. Das wird vermutlich morgen sein.

Bis dann!

30.7.08 11:45

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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dan (30.7.08 15:56)
*klugscheissmodusein*

Muss mal wieder den "Oberlehrer" Hammer ausfahren. Das du nicht auf den Uluru geklettert bist ist genau richtig! Das ist ein Heiligtum der Aboriginies, die es nicht gerne sehen wenn Menschen da drauf gehen. Scheiss Touri Kacke ohne Respekt vor der Kultur! Erst alle Ureinwohner niedermetzeln und dann auch noch auf den HEiligtümern rumtrampeln...Unser Tourguide hat uns das damals alles erklärt und niemand wollte mehr hochklettern. So, wollte ich nur mal gesagt haben.

Außerdem sollte man es nicht Ayer's Rock nennen. Das war der damalige Prime Minister (???), der sich nachweislich einen feuchten Dreck für Aboriginies interessiert hat. Der "Entdecker" hat dann den Felsen nach diesem Minister benannt um sich einzuschleimen und Belohnungen zu erhalten.

*klugscheissmodusaus*

So schenll noch ein paar Smileys damit der EIntrag nicht so ernst rüber kommt.


Aeneas (30.7.08 16:15)
ey maddo, grüß dich!!!
hört sich ja alles sehr cool an, un das mit dem zubereiten von fleisch hört sich auch cool an, machen wa dann wennde wieder da bist!:P
tiere umfahren un in einem loch zubereiten!!!xD
bin auf voll auf die bilder gespannt, un wünsch dir glück, dass du in BANG-COCK( )die schotten wiedertriffst!!!

PS: bist du eigentl. noch mim andreas unterwegs???

MFG, Aeneas


Schmiddi (31.7.08 04:08)
Also uns hat der Tourguide das natuerlich auch alles erklaert und das war auch der Hauptgrund, wieso ich nicht rauf geklettert bin. Allerdings hab ich dann gesehen, wie verdammt viele Leute da am Klettern waren und hab mir gedacht, dass einer mehr oder weniger jetzt auch nix mehr macht

Und: Jop, bin mim Andreas noch unterwegs. 2 Tage noch!


men-chyi (5.8.08 06:28)
also ich finde asiaten..äh interessant xD


Schmiddi (5.8.08 09:17)
:D
In solchen Mengen sind sie mir suspekt!
:P

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